Blockupy-Demonstration 1.Juni 2013 in FfM – Wurdest du gekesselt?

Hergehört! Wer am 1. Juni 2013 in Frankfurt an der Blockupy-Demonstration teilnahm und kurz nach dem Start hinter dem Theater gekesselt wurde, hat womöglich Anspruch auf Schmerzensgeld!

Allerdings ist das alles nicht so einfach, wie das letzte Mal – und die Zeitnot ist größer denn je. Meldet euch also schnell bei uns, falls ihr damals gekesselt wurdet und schreibt eine Mail an: frankfurt-kessel@riseup.net (Key angehängt) oder kommt in unsere Beratung im Exzess. Blockupy-Demonstration 1.Juni 2013 in FfM – Wurdest du gekesselt? weiterlesen

Freiheit für Musa Aşoğlu!

Kommt zur Kundgebung am Freitag, den 9. Dezember 2016 um 15.00 Uhr vor dem Justizministerium, Mohrenstraße 37, 10117 Berlin

Die Kriminalisierung und Verfolgung von RevolutionärInnen aus der Türkei und aus Kurdistan reißt nicht ab. Während in der BRD zahlreiche Terrorismusprozesse laufen, wurde nun Musa Aşoğlu von den deutschen Behörden festgenommen. (https://linksunten.indymedia.org/de/node/198323)

Am späten Abend des 02. Dezember wurde der 55 jährige Musa Aşoğlu gegen 22.30 Uhr gemeinsam mit einer weiteren Person vom Bundeskriminalamt im Hamburger Stadtteil St. Georg festgenommen. Die Festnahme erfolgte laut Angaben seines UnterstützerInnenkreises durch das MEK, die die Wohnungstür aufgerammt und anschließend die Festnahme durchgeführt hätten. Die Festgenommenen seien danach in ein Hamburger Polizeirevier gebracht worden. Die mit Musa Aşoğlu gemeinsam festgenommene Person sei nach drei Stunden gegen 01.30 Uhr freigelassen worden. Über den Verbleib von Musa Aşoğlu gibt es bisher keine Informationen hieß es.

In der Erklärung der Bundesanwaltschaft vom 03. Dezember heißt es, dass Musa Aşoğlu verdächtigt sei, „als hochrangiger Führungsfuntionär der Rückfront der DHKP-C in Europa seit Inkrafttreten des Paragraphen 129b StGB am 30. August 2002 Mitglied der ausländischen terroristischen Vereinigung DHKP-C gewesen zu sein (…)“. In diesem Rahmen wirft die Bundesanwaltschaft in ihrer Erklärung Musa Aşoğlu u.a. vor, DHKP-C-Funktionäre angeleitet und Aufgaben hinsichtlich finanzieller Belange innegehabt zu haben. Und laut dieser Erklärung sei Musa Aşoğlu am selben Tag, also am 03. Dezember, dem Ermittlungsrichter vorgeführt worden. Freiheit für Musa Aşoğlu! weiterlesen

Strafprozess in Luxemburg gegen Asylrechtsaktivist*innen

Zweieinhalb Jahre nach dem international organisierten „March for Freedom“ sind sechs Aktvist*innen in Luxemburg-Stadt angeklagt. Während eines Aktionstags am 05. Juni 2014 war es in Luxemburg auf dem Kirchberg zu 13 brutalen Festnahmen während einer Demonstration gekommen. Anlass war eine Tagung der EU-Innenminister zum Thema „Kampf gegen illegale Immigration.“ Strafprozess in Luxemburg gegen Asylrechtsaktivist*innen weiterlesen

Schon wieder U-Haft wegen der R94 Proteste!

Heute Mittag ist in Münster neben einer Polizeiwache unsere Genossin Thunfisch gefangen genommen worden. Zwei Bullen, einer davon in Zivil, haben sie angesprochen und nach ihren Personalien gefragt.

Kurz darauf wurde sie in Gewahrsam genommen und wenig später zum Amtsgericht Münster gefahren, wo ein erster Haftprüfungstermin stattfand.
Der alarmierte Rechtsanwalt konnte jedoch nicht verhindern, das sie nun in U-Haft kommt. Sie wird zunächst nach Bielefeld gebracht und von dort aus weiter nach Berlin. Sie ist damit nach Aaron und Balu die dritte Person, die im Zusammenhang mit der R94-Demo im Juli in U-Haft muss.

Bevor es sichere weitere Infos gibt, spekuliert bitte nicht herum! Sobald es Neuigkeiten gibt, werden wir sie veröffentlichen. Seid wütend, und seid solidarisch! Schreibt Briefe an Thunfisch, zeigt ihr das sie nicht alleine ist! Wir gehen erst einmal davon aus, das wir die gleichen Sammeladressen für Post nutzen können wie für Aaron und Balu, wenn sich da was ändert, teilen wir das mit.

Solidarität ist eine unserer Waffen!
entnommen von aaronbalu.blackblogs.org

Freiheit für die Röszke11 und Ahmed H.

Im September 2015 schloss der ungarische Staat gewaltsam seine Grenze zu Serbien und stellte das Überqueren der Grenze unter Strafe . Daraufhin demonstrierten am 16.9.2015 5000 geflüchtete
Menschen am Grenzübergang Röszke/Horgoš für ihr Recht auf Asyl und Bewegungsfreiheit. Die Polizei griff mit Knüppeln, Tränengas und Wasserwerfern an und verletzte zahlreiche Geflüchtete,
darunter auch Kinder sowie kranke und ältere Menschen. Elf Demonstrant*innen wurden von Anti-Terror-Einheiten in Untersuchungshaft genommen. Zehn Inhaftierte wurden bereits zu Gefängnisstrafen zwischen einem und drei Jahren verurteilt oder
für bis zu zehn Jahre aus Ungarn ausgewiesen. Der zwanzigjährige Ahmed H. wartet in einem Budapester Gefängnis noch immer auf seinenzweiten Prozesstag. Nachdem er angeblich Steine geworfen haben soll, sieht er sich mit dem Vorwurf des Terrorismus konfrontiert. Damit droht ihm eine Haftstrafe von bis zu zwanzig Jahren. Freiheit für die Röszke11 und Ahmed H. weiterlesen

PM: Die Rote Hilfe Berlin verurteilt die Hausdurchsuchungen von linken Strukturen

Die Rote Hilfe Berlin verurteilt die Hausdurchsuchungen des LKA s am 26. Oktober 2016.

Die heute morgen stattgefundenen Hausdurchsuchungen wegen des angeblichen Verdachts auf schweren Landfriedensbruch zeigen einmal mehr, wie überzogen die Berliner Verfolgungsbehörden gegen linke Aktivist*innen vorgeht. „Es ist ein Skandal, dass wegen lächerlichen und konstruierten Vorwürfen so ein massives Polizeiaufgebot aufgefahren wird.“ so Alexandra Schneider, Sprecherin der Roten Hilfe Berlin. PM: Die Rote Hilfe Berlin verurteilt die Hausdurchsuchungen von linken Strukturen weiterlesen