bookmark_borderEnde Gelände und der Berliner Verfassungsschutz

Am 19.05. hat der Berliner Verfassungsschutz seinen Bericht und Schlussfolgerung für das Jahr 2019 vorgelegt. Auch dieses Jahr, selbst nach Hanau und Halle und so vielen anderen Fällen von rechten Morden und Gewalt, durfte die Gleichstellung zu linken Bewegungen nicht fehlen. Ja, die Faschist*innen ermorden Menschen, welche gesellschaftlich ausgegrenzt sind, aber die Linken müssen dank der ritualisierten Hufeisen – Theorie ja mindestens genau so schlimm sein. Eine neue Gefahr muss her: Rigaer, IL, Liebig, NEA, unsere Wenigkeit und co reichen nicht aus.

Die Berliner Ortsgruppe des Bündnis Ende Gelände wurde so zum ersten Mal als eigenständige „linksextremistische Organisation“ eingestuft.

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bookmark_borderLi Nes Tattoart: Soli-Tattoos 06.07.-12.07.2020

Der Sommer fängt an, wegen Corona nix los? Die richtige Zeit um über ein kunstvolles und gut gestochenes Tattoo nachzudenken…Solidarische Tattookunst gegen Repression:

Wir freuen uns sehr, das Li Nes Tattoart eine Soli-Tattoo-Aktion mit uns macht und in der Zeit vom 06.07.-12.07.2020 in Berlin euch euer Motiv als RH-Soli sticht.

Bucht die Termine vorab bei Li Nes Tattoart:


bookmark_border„heute-show“-Angriff: Schluss mit Gerüchten und Denunziationen!

Nach dem Überfall auf das heute-show-Team am 1. Mai teilte die Staatsanwaltschaft mit, dass einige der nach dem Überfall verhafteten Personen der linken Szene angehören. Zur aktuellen Presseberichterstattung und den in der linken Bewegung geführten Diskussionen erklärt die Rote Hilfe e. V. Ortsgruppe Berlin:

Als linke Schutz- und Solidaritätsorganisation verteidigen wir die Unschuldsvermutung. Verlautbarungen von Polizei und Justiz misstrauen wir grundsätzlich und wir erinnern daran, dass der Ermittlungsrichter selbst einen dringenden Tatverdacht gegen einige der Festgenommenen verneint und beantragte Haftbefehle nicht erlassen hat. Aus unserer praktischen Arbeit wissen wir, dass linke Aktivist*innen in großer Zahl aufgrund falscher Beschuldigungen in fingierten Verfahren verurteilt werden. Es gehört für uns zum Einmaleins von linkem Aktivismus, dass man keineswegs an einer Aktion beteiligt gewesen sein muss, um dafür vom Repressionsapparat angeklagt zu werden.

Das hindert die bürgerliche Presse, namentlich die „Welt am Sonntag“, nicht daran Stimmung zu machen. Die Angriffe von „Spaziergängern“ „gegen die Islamisierung des Abendlandes“ und „gegen die Corona-Diktatur“ auf Journalistinnen häufen sich und werden massenhaft in den Kommentarspalten rechter Medien verharmlost, gerechtfertigt oder gar gefeiert. Da kam den symmetriebedürftigen Anhängerinnen der Hufeisentheorie die Meldung, dass die Verdächtigen vom 1. Mai der linken Szene angehören, gerade recht. Von dieser Seite ist nichts besseres zu erwarten. Wir raten allen Genoss*innen dringend davon ab, Interviewanfragen der Presse zu beantworten.

Mit Bestürzung beobachten wir aber auch, dass sich Genossinnen in den sozialen Medien und in öffentlichen Erklärungen die Darstellung der Ereignisse durch die Repressionsbehörden und bürgerliche Presse zu eigen machen und sich vor diesem Hintergrund öffentlich an wilden Spekulationen und Vorverurteilung der Festgenommenen beteiligen oder der naiven Vorstellung verfallen, sie könnten die Linke aus dem Fokus der öffentlichen Kritik rücken, indem sie beweisen, dass es sich bei den Täterinnen um Rechte handelt. Wir verurteilen dieses Verhalten auf das schärfste. Wir rufen alle Genoss*innen auf, nicht über beteiligte Personen zu spekulieren und umlaufenden Gerüchten entschieden entgegen zu treten.

Als Antirepressionsorganisation vertreten wir die Grundsätze von Aussageverweigerung und Nichtzusammenarbeit mit den Behörden.

Der 1. Mai in Berlin war dieses Jahr wieder einmal nicht nur ein Tag des Kampfes, sondern auch ein Fest der Polizeigewalt. Wir sind solidarisch mit allen Genossinnen, die verhaftet wurden. Wenn wir in diesem Sinne Partei ergreifen, heißt das nicht, dass wir jede angeklagte Handlung gutheißen. Die Freiheit der Presse ist ein hohes Gut und der Grundsatz der Aussageverweigerung soll Genossinnen nicht ihrer politischen Verantwortung für gemachte Fehler entheben und jegliche Kritik tabuisieren. Im Gegenteil ist die Übernahme von politischer Verantwortung eine unverzichtbare Voraussetzung, um Unterstützung der Bewegung und unserer Organisation zu erhalten. Ebenso sind ständige Kritik und Selbstkritik nötig, um nicht in Stagnation zu verfallen. Diese Kritik muss aber immer solidarischen Charakter tragen und darf nicht zur Denunziation ausufern. Die staatlichen Gerichte und die bürgerliche Presse sind kein Forum, um mit emanzipatorischer Perspektive linke politische Praxis zu kritisieren. Vielmehr wird dort daran gearbeitet, unseren gemeinsamen Kampf um die Befreiung von Ausbeutung und Unterdrückung zum kriminellen Projekt zu stempeln.

Deswegen halten Anna und Arthur das Maul!

Wir möchten bei dieser Gelegenheit auch auf den Indymedia-Beitrag „Zum Angriff aufs ZDF“ hinweisen (auch bei antifa-berlin.info veröffentlicht).

bookmark_borderCorona Update III: Alle Beratungen (eingeschränkt) wieder geöffnet – jetzt auch in Kreuzberg

Herzlich Wilkommen zurück – jetzt sind wir für dringende Fälle wieder persönlich für euch an allen unseren Beratungsstellen da, die Zeiten findet ihr oben, bzw. hier. Wir werden in der Beratung natürlich auf alle Hygienestandards achten. Kommt daher einzeln, mit Maske, haltet den Mindestabstand ein und kommt bitte nur, wenn es unvermeindlich ist und ihr die Fragen nicht per Email mit uns klären könnt. Weiterhin könnt ihr uns (vorzugsweise) auch eure Unterstützungsanträge per Email schicken.

bookmark_borderCorona Update II: Beratung im Wedding ist wieder in Betrieb und ab jetzt öfters

Liebe Genoss*innen, wir freuen uns mitzuteilen, dass ab dem 19. Mai die Beratung im Wedding wieder geöffnet ist.
Und sogar besser als zuvor, denn sie findet jetzt jeden Dienstag statt.
Wir werden dabei natürlich auf Hygienestandards achten und bitten euch das gleiche zu tun.
Weiterhin sind wir (vorzugsweise) per E-Mail erreichbar und notfalls auch per Telefon, wenn ihr uns die Nummer zukommen lasst.

bookmark_borderCorona Update: Beratung in Neukölln ist wieder im Betrieb

Liebe Genoss*innen,

wir freuen uns mitzuteilen, dass es ab dem 20 Mai wieder regulär (18:30-19:30) unsere Mittwoch Beratung in der Lunte / Neukölln gibt.
Wir werden dabei natürlich auf Hygiene Standards achten und bitten euch das gleiche zu tun.
Solltet ihr euch krank fühlen oder unsicher sein, sind wir natürlich auch wie immer per E-Mail erreichbar und zur Not auch per Telefon, wenn ihr uns die Nummer zukommt.
Sobald auch die anderen Orte wieder aufmachen, teilen wir es euch hier mit.