Schlagwort-Archive: NoG20

United we stand! Gemeinsam gegen Repression und autoritäre Formierung!

Aufruf zur Demonstration am 17.03 in Hamburg

Im Sommer 2017 sind wir zu Tausenden international in Hamburg zusammengekommen und haben gegen den G20 Gipfel demonstriert. Nicht die offizielle Gipfelinszenierung, sondern die Proteste dagegen haben die Bilder bestimmt. Unsere Vielfältigkeit und Entschlossenheit haben es im Juli geschafft, die Propagandaveranstaltung nachhaltig zu behindern. Das ist auch gelungen, weil unterschiedlichste Gruppen und Zusammenhänge spektrenübergreifend ein gemeinsames Ziel verfolgt haben.

Wir wollen rund um den „Tag der politischen Gefangenen“ ein solidarisches Zeichen gegen Repression setzen. Mit der Demonstration werden wir zeigen, dass das staatliche Kalkül von Kriminalisierung, Einschüchterung und Spaltung scheitern wird. Die Gipfeltage waren für uns nicht nur Momente des Kennenlernens und des erfolgreichen Widerstands, sondern auch eine konsequente Zuspitzung staatlicher Repression. Vor und während des Gipfel agierte die Polizei völlig losgelöst mit großflächigen Demonstrationsverbotszonen, Campverboten und gewalttätigen Angriffen. Doch die Repression wird weiterhin fortgesetzt: lange Untersuchungshaft, Hausdurchsuchungen und öffentliche Denunziationsaufrufe. United we stand! Gemeinsam gegen Repression und autoritäre Formierung! weiterlesen

Rhythms of Resistance Konzert am 11.01.2018

Unsere Solidarität gegen ihre Repression!
Gemeinsam gegen die Kriminalisierung des Widerstands gegen den G20!

Die Berliner linksradikale Vernetzung gegen den G20 lädt zusammen mit Früchte des Zorns sowie mit Lena Stoehrfaktor und das Rattenkabinett am 11.01.2018 zum Soli-Konzert ins Bi Nuu.

Die Welle der Repression im Zusammenhang mit G20 hat begonnen, und die ersten Durchsuchungen unser Räume müssten wir bereits miterleben. Ziel dieser repressiven Handlungen ist es, Informationen über linke Strukturen und Netzwerke zu sammeln. Des Weiteren erhoffen sich die Ermittlungsbehörden dadurch uns einzuschüchtern und evtl. eine Spaltung innerhalb der Bewegung der G20-Gegner*innen herbeizuführen.

Doch wir lassen uns nicht einschüchtern und erst recht lassen wir uns nicht spalten! Wir werden weiter kämpfen gegen die Macht der G20, gegen ihre Welt der Ausbeutung und Unterdrückung! Für eine herrschaftsfreie Welt der Solidarität!

United we stand….
Lasst uns zusammen tanzen und zusammen kämpfen!

Alerta Anticapitalista!

Soli-Konzert | 5€ – 10€

Nach G20: Keine Beteiligung an Denunziation und der groß inszenierten Menschenjagd!

Erklärung der Kampagne United We Stand zur Öffentlichkeitsfahndung der Polizei

Bereits die letzte Pressekonferenz zu bundesweiten Hausdurchsuchungen bei Betroffenen, die im Rondenbarg von der Polizei festgestellt worden waren, war eine einzige PR-Show. Sie diente dazu, die Deutungshoheit über die Ereignisse zu gewinnen und ist Blendwerk, um von dem brutalen eigenen Vorgehen mit 14 Schwerverletzten abzulenken.

Es geht um den Rettungsversuch der Polizei am Rondenbarg nicht als brutal und in geschlossener Formation agierende gewalttätige Horde in dem Verfahren gegen Fabio dazustehen. Denn dort zeichnet sich immer deutlicher ab, dass es keinerlei Anlass gab die Demo anzugreifen, noch dazu ohne jegliche Ankündigung. Aus Sicht der Polizei und der Staatsanwaltschaft naht dort ein absolut peinlicher Gesichtsverlust.

Jetzt sollen Medienvertreter*innen in der bislang größten öffentlichen Fahndungsaktion „in 100 Fällen“ polizeiliche Aufgaben übernehmen und als willige Hilfspolizei dienen.
Nach G20: Keine Beteiligung an Denunziation und der groß inszenierten Menschenjagd! weiterlesen

Polizeigewalt beim G20 – Zeug_innenanschreiben des Dezernats Interne Ermittlung

Mitteilung der Ortsgruppe Hamburg

Im Zusammenhang mit den Ereignissen während des G20-Gipfels in Hamburg werden zurzeit Betroffene vom Dezernat Interne Ermittlung der Hamburger Polizei angeschrieben, ob sie als Zeug_innen für interne Ermittlungen gegen Polizist_innen zur Verfügung stehen. Einige der Betroffenen haben gleichzeitig Vorladungen der örtlichen Polizei als Beschuldigte mit dem Vorwurf des besonders schweren Landfriedensbruchs erhalten. Wir als OG Hamburg der Roten Hilfe raten davon ab, durch  Zeug_innenaussagen bei internen Ermittlungen der Polizei mitzuwirken und empfehlen die Vorladungen zu ignorieren. Auch die Aussagen gegen Polizist_innen können Ansatzpunkte für Ermittlungen gegen euch und euer Umfeld sein und sind insbesondere dann problematisch, wenn gegen euch in gleicher Sache ermittelt wird. Falls ihr doch überlegt, gegen Polizist_innen auszusagen, sprecht vorher mit eurer RH-Ortsgruppe oder einer anderen Antirepressionsgruppe vor Ort und geht zu der Vorladung nicht ohne anwaltlichen Beistand.

Ausführlich zum Thema:Polizist*innen anzeigen?! Das schafft keine Gerechtigkeit