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Geschichte der Roten Hilfe

Juni 10 @ 18:00 - 20:00

Die Rote Hilfe Deutschlands war schon in der Weimarer Republik eine große linke Solidaritätsorganisation, die Ende 1932 fast eine Million Mitglieder umfasste.
Nach dem Verbot im Frühjahr 1933 arbeiteten viele RHD-Aktivist*innen in der Illegalität weiter. Für die zahllosen
KZ-Häftlinge und ihre Angehörigen wurden Spenden gesammelt, verfolgte und untergetauchte Aktivist*innen mussten mit illegalen Quartieren versorgt oder heimlich über die Grenze ins Exil gebracht werden.
Selbst nach der offiziellen Auflösung der Roten Hilfe Deutschlands im Jahr 1938 führten dezentrale Strukturen die Unterstützung für die Verfolgten fort.
Die Referentin ist Verfasserin der im September 2016 erschienenen Broschüre „‘Helft den Gefangenen in Hitlers Kerkern!‘ – Die Rote Hilfe Deutschlands in der Illegalität ab 1933“.

 

Veranstaltungsreihe

Details

Datum:
Juni 10
Zeit:
18:00 - 20:00
Webseite:
http://www.berlin.rote-hilfe.de/?p=1194&preview=true

Veranstaltungsort

Syndikat
Weisestr. 56
Berlin, 12049

Veranstalter

Rote Hilfe OG Berlin